Politik am Bürger vorbei – Für eine Maßvolle gemeinsame Entwicklung, anstatt Zerstörung unserer Innenstadt!

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Archivfoto. Ingo Tonsor@LeserECHO.de

Artikel von CDU-Stadtratsmitglied Jürgen Janssen

Als „Unbegründet und vollkommen überzogen“ haben die Gruppe Grünen/CDL die Reaktion der Leeraner Geschäftsleute, auf die Verengung des Innenstadtrings auf eine Fahrspur statt bislang zwei, bezeichnet. – Was ist das bitte für eine arrogante Anmaßung und bodenlose Frechheit, die Angst der Geschäftsleute und Bürger einfach als „unbegründet“ abzuwerten, anstatt diese ernst zu nehmen? „Unbegründet“ ist die Angst definitiv nicht. Zu Zeiten wo Onlineshopping immer attraktiver und „Hürdenloser“ wird.

Wieso müssen wir da anfangen unnötige Blockaden zu schaffen und uns selbst, als Einkaufsstadt Nummer 1 in Ostfriesland, unsere Hauptverkehrsader durch die Stadt kaputt machen? Auch ist es sehr befremdlich, dass keine vernünftige Kommunikation mit den betroffenen Geschäftsleuten und Bürgern stattgefunden hat, es wird Politik über dessen Köpfe hinweg, im stillen Kämmerchen gemacht. Und das obwohl es um Existenzen geht, die am Einzelhandel in der Stadt hängen. Politik für den Bürger sieht definitiv anders aus! Ist man wirklich einfach nur Fördertopf orientiert – wie es so oft heißt(?) – ist das die Art der Politik die seitens der Grünen und SPD favorisiert wird?

Die eigenen Ziele und Prestigeprojekte um jeden Preis durchzusetzen ohne Rücksicht auf den Bürger und die Betroffenen? Wieso ist die CDU hier die einzige Partei die scheinbar auf der Seite der Bürger steht und einen Dialog führt, während alle anderen stumpf Ihr Ding durchziehen? Auch die CDU, möchte die Stadt Leer natürlich Fahrradfahrerfreundlicher gestalten – Fahrradstationen sollen geschaffen werden und auch die „Verkehrsentlastung“ der Leeraner Innenstadt ist hier ein großes Thema, ein vernünftiger „Nahverkehr“ wäre ein erster Ansatz.

Aber diese Entwicklungen sollten keinesfalls zulasten derer gehen, die womöglich auch keine Alternativen haben – Senioren, sowie Leute die „nicht eben schnell“ mit dem Fahrrad in die Stadt fahren können, weil die Distanz einfach zu groß ist oder auch die viel umworbenen Besucher aus den Niederlanden oder anderen Städten können nicht eben schnell mit dem Fahrrad in die Stadt fahren.

Was ist mit diesen Besuchergruppen?

Ist es gewollt das diese Leute zukünftig stundenlang im Stau stehen oder erst gar nicht mehr in unsere schöne Stadt kommen, dem „Tor Ostfrieslands“? Ein weiteres Problem was entsteht ist der Wegfall aller Parkmöglichkeiten an der Straße u.A. entlang des Osterstegs und der Friesenstraße, so z.B. auch bei den Ärzten und Apotheken, sowie die wegfallende Möglichkeit der „Zulieferer“ vor dem entsprechendem Geschäft abliefern zu können ohne den gesamten Verkehr lahm zu legen, aufgrund der geplanten Einspurrigkeit.


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