Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der „Pogromnacht“

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Vor 80 Jahren wurden in Deutschland auf Geheiß der NS-Regierung die Synagogen niedergebrannt In jeder Stadt gingen die Heiligtümer der jüdischen Gemeinden in Flammen auf. Nach fünf Jahren entwürdigender Ausgrenzungspolitik und menschenverachtender Drangsalierungen ein trauriger Höhepunkt, der bereits die grausame Bandbreite weiterer Repressalien erahnen ließ. Viele Juden waren nach dem Grauen der „Pogromnacht“ bereit, ihre Heimat zu verlassen. Zu gravierend war dieses Zeichen der Verachtung ihres Glaubens und ihrer Person.

Auch in Leer wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die imposante Synagoge an der Heisfelder Straße in Brand gesetzt, die jüdische Bevölkerung aus ihren Häusern geprügelt und zum Viehhof getrieben.

Dieser furchtbaren Vorgänge und der Opfer des Holocaust soll wie jedes Jahr am 9. November gedacht werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit laden anlässlich der Pogromnacht von 1938 ein zum Gottesdienst am Freitag, dem 9. Nov. 2018, 19.00 Uhr, in die Baptistenkirche, Ubbo-Emmius-Straße 2-4.

Nach dem Gottesdienst wird Bürgermeisterin Beatrix Kuhl gegen 20.00 Uhr in einer Veranstaltung der Stadt Leer an der Synagogen-Gedenkstätte in der Heisfelder Straße eine Ansprache halten. Schülerinnen und Schüler des TGG werden die Namen der ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger verlesen.


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