20 Jahre Gentleman Bar in Leer – Eine beliebte Institution bei aktiven Nachtschwärmern

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Sichtgeschützter Parkplatz und kostenloser Eintritt

Seit dem 01. Januar 1996 heißt die inhabergeführte Gentleman Bar von montags bis samstags von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr morgens seine Gäste willkommen. Nur am Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie Silvester und Neujahr hat das Etablissement in der Eichendorffstraße 18 geschlossen. Direkt am Haus befindet sich ein sichtgeschützter Parkplatz . Von dort aus gelangt man diskret in die Nachtbar. Der Eintritt ist kostenlos. Schon unzählige Stammgäste, Vertreter, Monteure sowie Urlauber drückten die kleine weiße Klingel in freudiger Erwartung auf Einlass. Das überwiegend männliche Publikum bewegt sich im Alter von 18 bis 80 Jahren. Einige Stammgäste bringen sogar kleine Geschenke wie Blumen, Pralinen und Parfum mit.

Von zart bis hart

988A6050Die Besucher werden freundlich von einer der Bardamen am Eingang empfangen und zum Barbereich begleitet. Hier können es sich die Gäste direkt an der Bar oder in einer der Nischen gemütlich machen. Einige Gäste kontaktieren das Bordell im Vorfeld per Telefon, um sich direkt mit einer der Damen in der Nachtbar zu verabreden. Andere Gäste nehmen einen kleinen Drink zu sich, um sich mit den reizvollen Begleitdamen zu unterhalten. In gemütlicher Atmosphäre bei gedimmten Licht und leiser Hintergrundmusik lernen sich Gäste und Bardamen kennen. Bei gegenseitiger Sympathie findet der Wechsel in einer der modern und niveauvoll eingerichtet Räumlichkeiten statt. Besonders beliebt ist das Whirlpool-Zimmer, welches oft mit zwei Frauen gebucht wird. Hier können sich die Gäste von zärtlich verschmust bis hin zu dominanten Spielen verwöhnen lassen.

Familiärer Flair und klare Preisregelungen

988A6060In der Gentleman Bar geht es familiär und seriös zu. Bei den Stammgästen ist „Gaby“, die Inhaberin des Nachtclubs nicht nur respektiert sondern auch äußerst beliebt. „Wir haben hier schon so manche feuchtfröhliche Party bis weit in die Nacht hineingefeiert, oft kommen Nachtschwärmer auf ein offenes Getränk und einen Smalltalk vorbei, “ so die Bordell-Inhaberin.

Jeder Gast weiß, was der Spaß kostet. Die Getränkekarten liegen überall sichtbar aus. Eine Cola kostet zum Beispiel 4,00 Euro, ein Bier 5,00 Euro. Wer weitere sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte, klärt vorher die Modalitäten ab. Abgerechnet wird nach Zeit. Ob 20, 30 oder 60 Minuten, die Gäste zahlen nur das, was sie auch tatsächlich in Anspruch nehmen. Zu jeder festgelegten Zeit ist der normale GV inkl. Französisch mit Kondom inbegriffen. Weitere Extras können mit den Damen des Hauses vereinbart werden.

Die Gentleman Bar ist die einzige lizenzierte Nachtbar der Hafenstadt Leer.

988A6067Im Landkreis Leer finden regelmäßige Routinekontrollen von seitens des Ordnungsamtes sowie der Kriminalpolizei statt. Gerade die Bordelle, die wie die Gentleman Bar legal arbeiten, werden regelmäßig kontrolliert. Es mag paradox klingen, aber die illegale Wohnungsprostitution findet oft im Verborgenen statt und entzieht sich damit den strengen Kontrollen. Freier, die sich der illegalen Prostitution hingeben, machen sich sogar strafbar und gehen enorme Risiken ein.

Ob es die Kondompflicht ist oder ob sich die Frauen legal in Deutschland aufhalten. Auch die freiwilligen Kontrollen beim Gesundheitsamt werden von den Damen der Gentleman Bar monatlich wahrgenommen.

Diskretion

Diskretion und Verschwiegenheit sollte in jedem Bordell Ehrensache sein. Sei es in den eigenen Räumlichkeiten, oder bei den Außer-Haus-Besuchen. So ist es auch in der Leeraner Eichendorffstraße oberstes Gebot. Selbst wenn eine der Bardamen einen Stammgast im nahe gelegenen Supermarkt begegnen würde, wird von seitens der Damen nicht gegrüßt, wohl aber, wird der Gruß erwidert.

Ausgefallene Wünsche und andere Kuriositäten

988A6057In einem Bordell kann man schon so einiges erleben. In den zwanzig Jahren kamen einige kuriose Wünsche in der Gentleman Bar zum Vorschein. Ein Gast wollte sich mal in den Geschirrspüler einsperren lassen, ein anderer angeleint wie ein Hund ausgeführt werden . Dagegen sind Vorlieben wie Fußerotik, kleine Fessel- oder Rollenspiele eher Normalität. „Jede unserer Damen wird liebevoll bemüht sein auf die Wünsche der Gäste einzugehen, auch wenn wir schon mal den ein oder anderen Wunsch, schon aus rechtlichen Gründen, ablehnen mussten“, so Bordell-Chefin „Gaby“, „wir sind immer bemüht, keinen Gast unbefriedigt gehen zu lassen“. Den schüchternen und unerfahrenen, oder sogar jungfräulichen Gästen wird besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt, denn schließlich soll gerade deren Besuch in unvergesslicher und guter Erinnerung bleiben. Bei dem ein oder anderen gerade mal volljährigen Gast, wurde der Bordellbesuch sogar vom besorgten Vater spendiert.

Weitere Hintergrundinformationen unter:

http://www.gentleman-bar.de/


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Prostituiertenschutzgesetz verabschiedet

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Erstmals rechtliche Rahmenbedingungen für die legale Prostitution und für den Schutz von Frauen geschaffen

Der Deutsche Bundestag hat heute (Donnerstag) in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz) beschlossen.

Damit werden erstmals in Deutschland rechtliche Rahmenbedingungen für die legale Prostitution eingeführt. Gemeinsam mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer wird damit die Grundlage geschaffen, Kriminalität und gefährliche Erscheinungsformen in der Prostitution zu verdrängen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig: „Prostituierte waren lange nicht ausreichend geschützt. Weder vor Zwangsprostitution und Menschenhandel, noch vor ausbeuterischen und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Ich freue mich, dass sich das nach intensiven Verhandlungen zwischen den Koalitionsfraktionen nun ändert. Mit dem Gesetz wird es erstmals verbindliche und einheitliche Regelungen für die legale Prostitution in Deutschland geben. Ich bin davon überzeugt, dass dies die Situation von Prostituierten langfristig verbessern wird. Denn mit dem Gesetz stärken wir die Grundrechte von Prostituierten auf sexuelle Selbstbestimmung, persönliche Freiheit, körperliche Unversehrtheit und auf Gleichbehandlung.“

Die zwei Säulen des Gesetzes:

1. Die Regulierung des Prostitutionsgewerbes

Erstes Kernelement des Gesetzes ist die Einführung einer Erlaubnispflicht für das Prostitutionsgewerbe. Der Erlaubnispflicht unterliegen nicht nur Bordelle, sondern alle bekannten Erscheinungsformen gewerblicher Prostitution, vom Escortservice über Wohnungsprostitution bis zur Straßenprostitution. Betreiberinnen und Betreiber müssen sich im Rahmen des Erlaubnisverfahrens einer persönlichen Zuverlässigkeitsprüfung unterziehen. Auch müssen sie künftig ein Betriebskonzept erstellen, in dem sie Vorkehrungen für die Sicherheit und Gesundheit im Betrieb darlegen, und die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen an die Ausstattung der Betriebsräume einhalten. Mit der Einführung verbindlicher Mindeststandards für Prostitutionsstätten werden die Arbeitsbedingungen vor Ort verbessert. Betreibende werden stärker in die Verantwortung genommen und müssen bei Gesetzesverstößen mit empfindlichen Sanktionen rechnen.

„Dadurch wird sichergestellt, dass zum Beispiel ein vorbestrafter Menschenhändler kein Bordell mehr betreiben darf. Auch menschenunwürdige, ausbeuterische Betriebskonzepte, wie z.B. Flatrate-Bordelle, erhalten keine Erlaubnis“, so Bundesministerin Schwesig.

2. Den Schutz der in der Prostitution tätigen Personen

Mit der Einführung einer Pflicht zur regelmäßigen Anmeldung und gesundheitlichen Beratung wird langfristig sichergestellt, dass Prostituierte verlässliche Informationen zu ihren Rechten und zu gesundheitlichen und sozialen Unterstützungsangeboten erhalten. Die Verbesserung des Zugangs zu Informationen über Rechte und Unterstützungsangebote ist das zentrale Element für die Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Prostituierten. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die besonderen Schutzvorschriften für Prostituierte zwischen 18 und 21 Jahren, für die verkürzten Anmelde- und Beratungsintervalle gelten, und die Regelungen zum Schutz schwangerer Prostituierter. So einigten sich die Abgeordneten der Koalitionsfraktionen auf die Ausdehnung des Werbeverbots auf entgeltlichen Geschlechtsverkehr mit Schwangeren. Daneben sieht das Gesetz bereits ein Werbeverbot für ungeschützten Geschlechtsverkehr und für rechtsgutsgefährdende Formen der Prostitution vor.

„Es ist gut, dass sich die Koalitionsfraktionen im parlamentarischen Verfahren geeinigt haben, den Schutz von Schwangeren noch weiter zu verstärken. Das ist eine wichtige Ergänzung. Der Schutz der Gesundheit der Frau und des ungeborenen Kindes stehen hierbei im Mittelpunkt“, so Manuela Schwesig.

Das Gesetz bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates und soll im Juli 2017 in Kraft treten.


 

Neueröffnung in Leer: Der “Lüttje Kiosk” aus der Eichendorffstraße 28