Leeraner Stadtportal http://leeraner-bz.de Meldungen aus dem Landkreis Leer - Leeraner Stadtportal - Keine ABO - alle Beiträge kostenlos und in voller Länge durchlesen Mon, 13 Nov 2017 12:32:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.7 Leeraner Boxerin Hilke Bosse erneut Landesmeisterin http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/13/leeraner-boxerin-hilke-bosse-erneut-landesmeisterin/ Mon, 13 Nov 2017 12:32:15 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15131 Am vergangenen Samstagabend, den 11.11.2017 wurde die Endrunde der diesjährigen Niedersachsen Meisterschaft Männer und Frauen in Papenburg ausgetragen. Bei der diesjährigen Landesmeisterschaft sind die beiden Boxer Hilke Bosse und Abdul Wassi Ghaforzai für die Boxabteilung Shake Hands vom TV Leer angetreten.

In der kleinen, aber sehr gut gefüllten Halle des Karnevalvereins Papenburg wurden insgesamt 9 Finalkämpfe ausgetragen. Im 8. Kampf der Veranstaltung musste Abdul Wassi Ghaforzai sich gegen seinen Kontrahenten Nedyalko Iliev vom SV Nordenham im Weltergewicht bis 69 kg unter Beweis stellen. In der ersten Runde musste Ghaforzai erst noch seinen Kampf finden und ließ Iliev viel Spielraum zur Entfaltung. In der 2 Runde ist Ghaforzai dann aufgetaut und konnte immer wieder starke Schlaghände zum Kopf und Körper seines Gegner bringen und ihn so stark in Bedrängnis führen. Auch die 3. Runde konnte Ghaforzai sich gut präsentieren und Punkten. Umso unverständlicher das Ergebnis nach der 3. Runde: Niederlage nach Punkten. Ein sehr umstrittenes Ergebnis in dieser Begegnung aus Sicht der Leeraner Trainer.

Im letzten Kampf der Veranstaltung wurde Hilke Bosse zum Finalkampf um die Niedersachsen Meisterschaft im Weltergewicht der Frauen bis 69 kg aufgerufen. Ihre Gegnerin war keine Unbekannte: Alina Syring vom BC Kleefeld. Die starke Rechtsauslegerin stand Hilke bereits im letzten Jahr gegenüber. In der ersten Runde noch sehr verhalten, konnte Bosse ab der 2 Runde richtig aufdrehen und setzte immer wieder klare Treffer. Bosse ließ keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit den Titel erneut nach Leer zu bringen. Immer wieder konnte Bosse schnelle Kombinationen schlagen und Syring mit einer kräftigen Schlaghand im Konter abfangen. Nach einem technisch sehr guten Kampf verließ Hilke Bosse erneut den Ring als Niedersachsenmeisterin der Frauen im Weltergewicht. Für Hilke Bosse ist dieses Jahr das bislang erfolgreichste ihrer Sportlichen Laufbahn. Erst im Oktober hatte die 35 jährige in Cottbus bei den Deutschen Meisterschaften die Silbermedaille gegen die amtierende Europameisterin Nadine Apetz vom SC Colonia Köln holen können.


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Abzeichenprüfung erfolgreich beim Reitverein Siebenberger Strolche e.V. abgelegt http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/13/abzeichenpruefung-erfolgreich-beim-reitverein-siebenberger-strolche-e-v-abgelegt/ Mon, 13 Nov 2017 12:17:18 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15128
Logabirum. Die Mühen der Teilnehmer haben sich gelohnt.
Neben ganz viel Theorie Unterricht, hieß es auch Dressur reiten, springen, longieren und führen.
Alle Teilnehmer bestanden erfolgreich Ihre Prüfung.
Wir gratulieren allen Teilnehmern und bedanken uns für das Vertrauen und eine lustige, spannende Lehrgangswoche.
Das Reitabzeichen 9 haben Anneke Siebels, Lara Klüver und Britta Schüring bestanden.
Den Basispass haben Britta Schüring, Nele Lettau, Nina Becker, Lisa Müller und Lisa Helmers bestanden.
Das Reitabzeichen 7 bestanden Anne Broekhuizen und Demi Möhlmann.
Amelie Pudenz, Emily Sels, Patrizia Janssen, Larah König und Lisa Helmers eritten sich erfolgreich das Reitabzeichen 5.
Sonja Schütz bestand trotz ihrer großen Aufregung das Reitabzeichen 4.
Sarah Jelten bestand das Longierabzeichen 4 und den Reitpass und Tomke Schulte das Longierabzeichen 5.
Michael Schlömp
Pressewart vom Reitverein Siebenberger Strolche e.V.
Siebenbergen 107
26789 Leer

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NABU: Drei goldene Regeln zum richtigen Füttern von Vögeln im Winter http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/12/nabu-drei-goldene-regeln-zum-richtigen-fuettern-von-voegeln-im-winter/ Sun, 12 Nov 2017 10:19:29 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15125 Winterfütterung rettet Vogelleben und vermittelt Artenkenntnis

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Die Kälte der letzten Tage hat Konsequenzen für die Tier- und Pflanzenwelt Niedersachsens. Der einkehrende Winter bedeutet für viele Vögel einen Mangel an Nahrungsquellen. Wer den gefiederten Freunden Nahrung anbieten möchte, den ruft der NABU dazu auf, beim Füttern von Wildvögeln im Winter einige Ratschläge zu beherzigen, um den Tieren nicht zu schaden. Die Frage, ob Vögel im Winter überhaupt gefüttert werden dürfen, beantwortet der NABU mit einem klaren Ja. „Wer Vögel füttert, kann sie optimal beobachten und wird mit spannenden Naturerlebnissen belohnt“, sagt Ulrich Thüre, Pressesprecher der NABU Niedersachsen. „Gleichzeitig sollte klar sein, dass die Vogelfütterung die Probleme der Vogelwelt nicht löst. Einen naturnahen Garten, eine giftfreie Landwirtschaft und ein reiches Angebot an Nistmöglichkeiten kann man nicht durch ein paar Futterhäuschen ersetzen.“

Um die Winterfütterung zu erleichtern, hat der NABU drei goldene Regeln zur Winterfütterung zusammengestellt:

Erste goldene Regel

Keine Speisereste vom menschlichen Speiserest verfüttern – am gefährlichsten sind gesalzene Speisen!

Zweite goldene Regel

Artgerechtes Futter für die Vögel verwenden: Energiereiche Samen und Nüsse sind am besten geeignet. Dazu zählen u.a. Hafer, Maisflocken, Sonnenblumenkerne (geschält und ungeschält), andere Saaten, Erdnüsse (ungesalzen!), Haselnüsse, andere Nüsse, auch Haferflocken als Streu- und Futtersäulenmischungen. Ganz wichtig: Die Mischung macht´s! Damit z.B. Feinfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle und Erlenzeisig nicht ausgeschlossen werden, sollten keine ausschließlichen Fütterungen mit nur einer Futtersorte erfolgen. Das Futter sollte frei sein von Samen der gefährlichen Ambrosiapflanze.

Dritte goldene Regel

Keine Massenfutterplätze einrichten – sie begünstigen die Verbreitung von Krankheiten! Besser als große Futterhäuser sind Futtersäulen und Futtertrichter und auch Kleinfutterhäuser, in denen das Futter trocken nachrutschen kann und gegen Verschmutzung geschützt ist. Mehrere Futtersäulen und -trichter in Abstand zueinander anbringen, damit viele Vögel die Chance haben, sie zu nutzen. Amseln, Wacholderdrosseln und andere Arten nutzen das herunterfallende Futter. Diese Plätze täglich säubern. Für Fasane, Rebhühner etc. können so genannte „Bodenschütten“ aufgestellt werden, in denen das Futter ebenfalls nachrutscht, und die auch an Feldhecken und Waldrändern aufgestellt werden können. An ihnen sammeln sich oft auch Mäuse – eine willkommene Nahrung für die hungernden Greifvögel und Eulen!

Wer Spaß und Freude an der Beobachtung von Wintervögeln hat, seine Artenkenntnis auffrischen, sich an einer wissenschaftlichen Datenerhebung beteiligen möchte oder den Vögeln einen Futterplatz bieten möchte, dem empfiehlt der NABU Niedersachsen, sich bereits den Termin der kommenden Stunde der Wintervögel 2018 zu notieren. Die achte bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ findet vom 5. bis 7. Januar 2018 statt: Der NABU Niedersachsen und die Naturschutzjugend NAJU Niedersachsen rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park auch in Niedersachsen zu zählen und zu melden.

Der NABU Niedersachsen bietet zur Mitmachaktion ‚Stunde der Wintervögel‘ ein Infopaket mit allen weiteren Informationen samt Zählhilfe und Wintervogelporträts sowie Tipps zur Winterfütterung gegen einen fünf Euro Schein an:

NABU Niedersachsen, Stunde der Wintervögel, Alleestr. 36, 30167 Hannover.


Bundesweite Zählaktion vom 5. – 7. Januar 2018

Im Januar findet die “Stunde der Wintervögel” bereits zum achten Mal statt: Der Naturschutzbund NABU Niedersachsen und die Naturschutzjugend NAJU Niedersachsen rufen Naturfreundinnen und -freunde auf, in Niedersachsen eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden.

„Jetzt, wo der Winter Ernst macht und die Vögel weniger Futter in der freien Natur finden, müssten sie eigentlich zurück in die Gärten kommen“, erklärt Ulrich Thüre, der Pressesprecher des NABU Niedersachsen. Gerade wer unterschiedliche Futterstellen anbietet, könnte nun plötzlich viel mehr gefiederten Besuch bekommen.

 

Wie funktioniert die Vogelzählung? 

Es ist ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann bis zum 16. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden live ausgewertet. Zudem ist am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet. Unter allen Teilnehmern werden hochwertige Preise vom Fernglas bis zum Igelhaus, vom Fledermauskasten bis zu Büchern, verlost.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2017 beteiligten sich bundesweit über 120.000 Menschen. Mehr als 2,8 Millionen Vögel aus über 82.000 Gärten wurden gemeldet. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Amsel Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Kohlmeise, Feldsperling und Blaumeise.

In Niedersachsen reichten über 12.000 Vogelfreunde Meldungen von über 275.000 Vögeln aus knapp 8.000 Gärten ein. Der Haussperling hatte in Niedersachsen “den Schnabel vorn”. Nun erhoffen sich NABU und NAJU auch im Jahr 2018 wieder eine rege Beteiligung. Denn je größer die Teilnehmerzahl ist, desto wertvoller und aussagekräftiger werden die Ergebnisse.

Neben der wissenschaftlichen Datenerhebung ist es für NABU und NAJU bei dieser Aktion ebenso wichtig, die engagierten Zähler auf die Natur vor der Haustür aufmerksam zu machen und zur naturnahen Gestaltung von Gärten als Lebensraum für Vögel zu motivieren.

“Schulstunde der Wintervögel”

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr, geht die SCHULstunde der Wintervögel nun in die dritte Runde. Schulen, Kitas und Gruppen können sich an der großen Zählaktion beteiligen. Ein NAJU-Paket mit Aktionsideen für jeden Tag, einer Wintervogelrallye, Zählkarten und mehr können Schulen, Kitas und Gruppen gegen zwei Briefmarken zu 1,45 Euro bestellen. Ihre Bestellung unter Angabe der Postadresse richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: info@NABU-niedersachsen.de

Infopaket bestellen 
Der NABU Niedersachsen bietet zur Mitmachaktion ‘Stunde der Wintervögel’ ein Infopaket mit allen weiteren Informationen samt Zählhilfe und Wintervogelporträts sowie Tipps zur Winterfütterung gegen einen 5-Euro-Schein an. NABU Niedersachsen, Stunde der Wintervögel, Alleestr. 36, 30167 Hannover.

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Im Zauber der Wildnis Ein kalifornischer Traum: Der Yosemite Nationalpark http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/11/im-zauber-der-wildnis-ein-kalifornischer-traum-der-yosemite-nationalpark/ Sat, 11 Nov 2017 10:46:16 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15122 Im Zauber der Wildnis

Ein kalifornischer Traum: Der Yosemite Nationalpark

Dienstag, 19. Dezember 2017, 22.15 Uhr

Der Yosemite Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume. Doch die Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht: Jedes Jahr kommen Millionen Besucher und die durstige Landwirtschaft saugt knappe Wasservorräte aus Seen und Reservoirs. Die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock haben den rund 3000 Quadratkilometer großen Park bereist und zeigen, wie fragil das Gleichgewicht der Natur in Zeiten von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcen-Ausbeutung ist.


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Ostfriesischer Marktplatz auf Groninger Wirtschaftsmesse http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/11/ostfriesischer-marktplatz-auf-groninger-wirtschaftsmesse/ Sat, 11 Nov 2017 10:41:21 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15119 Mit einem gemeinschaftlichen Marktplatz – dem Ostfriesland Plein – haben sich am 7. und 8. November ostfriesische Unternehmer auf den Promotiedagen in Groningen präsentiert.

Auf Initiative der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) stellten die Aussteller ihre Produkte, Ideen und Dienstleistungen im Nachbarland vor. Auf der zweitägigen Businessmesse konnten die Unternehmen dabei zahlreiche interessante Kontakte zu potenziellen Kunden und Geschäftspartnern in den Niederlanden knüpfen und sich über grenzübergreifende Arbeitsmarktprojekte informieren. „Insbesondere der Austausch auf dem Personalmarkt kann für uns Unternehmer eine Chance sein, engagierte Mitarbeiter zu bekommen, die vielleicht eine neue Sicht auf die für uns alltäglichen Dinge mitbringen“, sagte IHK-Präsident Dr. Bernhard Brons bei der Eröffnung der Messe. So sehe etwa das von der IHK unterstützte EU-Projekt Ems Dollart Region in Transition (EDRiT) vor, niederländische und deutsche Hochschulabsolventen in Unternehmen des jeweils anderen Landes zu entsenden, um dort ein Praktikum zu absolvieren.

Für die jungen Menschen sei dies eine sehr gute Gelegenheit, eine andere Arbeitskultur, Mentalität und Sprache kennenzulernen. Ergänzend verwies Franz-Josef Sickelmann, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung, auf bereits sehr erfolgreiche und etablierte grenzübergreifende Forschungs- und Entwicklungsprogramme. So habe zum Beispiel ein Verbund deutscher und niederländischer Partner durch Kombination ihrer Kernkompetenzen mit dem „Power to Flex“-Projekt eine beeindruckende Innovationskraft bei der Speicherung regenerativ hergestellter Energie entwickelt. Über den – vor allem in der deutsch-niederländischen Grenzregion gelebten – Netzwerkgedanken zwischen Unternehmen und verschiedenen öffentlichen Institutionen freute sich Henk Staghouwer, Deputierter der Provinz Groningen, bei der Begrüßung der ostfriesischen Gäste.

Gerade Unternehmermessen wie die Promotiedagen bieten einen ausgezeichneten Rahmen, um erste Gehversuche im Nachbarland zu unternehmen und gemeinsam Synergieeffekte in der Grenzregion nutzbar zu machen, so Staghouwer. Mit fast 30.000 Besuchern und 650 Ausstellern erlaubten die Promotiedagen den Unternehmen, ein breites Spektrum potenzieller Kunden und Netzwerkpartner zu erreichen.


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Warnung: Falsche Energieberater in Niedersachsen unterwegs http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/10/warnung-falsche-energieberater-in-niedersachsen-unterwegs/ Fri, 10 Nov 2017 16:47:06 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15116 Dubiose Vermittler versprechen hohe Einsparungen und kassieren 30.000 Euro für neue Heizungsanlage

Haustürgeschäfte, etwa untergeschobene Energielieferverträge, sind seit Jahren ein Problem. Jetzt versucht ein Energievermittler sogar, ganze Heizungsanlagen an der Haustür oder bei Verkaufsveranstaltungen zu veräußern. Die angeblichen Berater verlangen für ihre Leistungen bis zu 30.000 Euro. Meist überblicken die Verbraucher gar nicht, was sie unterschreiben – der finanzielle Schaden ist immens. Der Marktwächter Energie für Niedersachsen warnt davor, Verträge ungeprüft abzuschließen.

In Niedersachsen häufen sich Beschwerden über angebliche Energieberater. An der Haustür oder bei privaten Verkaufsveranstaltungen bieten sie komplette Heizungsanlagen inklusive KfW-Förderung an. „Fachkenntnisse können sie in der Regel nicht nachweisen. Meist handelt es sich um angelernte Hausfrauen, die eine Art Verkaufsparty bei Verbrauchern organisieren“, erklärt Tiana Preuschoff, Energierechtsexpertin im Projekt Marktwächter Energie der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Mit kurzen, handschriftlich erstellten Wirtschaftlichkeitsrechnungen machen sie Hausbesitzern dann glaubhaft, es lasse sich innerhalb kurzer Zeit eine große Summe an Heizkosten sparen“, so Preuschoff.

Bei Prüfung der Unterlagen werde die mangelnde Qualität dann schnell deutlich. So lägen der Berechnung nicht die tatsächlichen Kosten einer neuen Heizung zu Grunde, sondern das vorhandene Budget des Verbrauchers. „Davon unabhängig werden große Versprechungen gemacht, obwohl die Amortisation oft Jahrzehnte dauert“, warnt die Rechtexpertin. Und auch die Vertragsgestaltung sei fragwürdig. Angeboten werde etwa der Einbau eines Mikro-KWK-Systems, inklusive Demontage und Entsorgung des Altgerätes sowie Erstellen von Förderanträgen. Die Kosten belaufen sich auf bis zu 30.000 Euro, vertraglich wird ein Abschlag von 15.000 Euro vereinbart. „Auf die vereinbarten Leistungen warten Kunden oft vergebens – während die Fristen für die KfW-Förderung verstreichen“, so Preuschoff. Am Ende bleibt der Kunde auf dem Schaden sitzen.

„Wir können Verbraucher nur eindringlich davor warnen, Verträge auf diese Art abzuschließen. Wer eine solche Investition plant, sollte sich unbedingt von Fachleuten beraten lassen“, sagt die Rechtsexpertin. Auch sollte sich niemand unter Druck setzen lassen: „Seriöse Anbieter werden Kunden immer Zeit einräumen, Verträge in Ruhe zu prüfen oder Vergleichsangebote einzuholen.“

Informationen zum Widerrufsrecht bei Haustürgeschäften unter:
www.marktwaechter-energie.de/aerger-mit-energieversorgern/haustuergeschaefte/

Über den Marktwächter Energie

Der Marktwächter Energie ist ein Projekt der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Ziel ist es, problematische Entwicklungen auf dem Energiemarkt frühzeitig zu erkennen und an Politik, Öffentlichkeit und Aufsichtsbehörden weiterzugeben. Dafür werden Beschwerden über Strom- und Gasanbieter systematisch ausgewertet. Auch geht der Marktwächter juristisch gegen unseriöse Geschäftspraktiken vor. Das Projekt wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.


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CB-Energie – Unsere Geschichte

Freier Energiemarkt führt zur Gründung von CB Energie

Im Jahr 1998 wurden sowohl der Strom- als auch der Gasmarkt liberalisiert. Im Gegensatz zum Strom­markt meldeten sich beim Gas­markt zum Auftakt der Liberalisierung jedoch keine neuen Wettbewerber, da der Zugang zu den Gasnetzen durch die alten Strukturen sehr schwer war. Erst als 2006 das Bundeskartellamt aktiv wurde, gaben ehemalige Gasmonopolisten ihren Widerstand auf und seit 2008 sind alle Energiekunden frei in ihrer Anbieter­wahl. Kurz danach wurde mit der CB Energie auch in Leer ein neuer und unabhängiger Energie­versorger gegründet. Damit wurde die traditions­­reiche Leeraner C.B. Flagge auch zum Symbol für verlässliche Erdgas- und Stromlieferungen.

CB Energie lebt Leeraner Traditionen weiter

Der erste Betrieb unter der C.B. Flagge wurde in Leer bereits 1856 durch Carl Diedrich Büttner gegründet und noch in der 1. Hälfte des letzten Jahrhunderts war der C.B. Brennstoffhandel wichtig für die Energie­versorgung in der Region. Während des Gasmonopols wurde dies bedeutungslos, aber nachdem dieser Markt wieder frei wurde gibt es heute für die Region mit der CB Energie einen leistungsfähigen lokalen Energie­versorger. Mit der Gründung der CB Energie wurde Leer nach 82 Jahren wieder Firmensitz eines Energie­versorgers. Denn schon 1911 hatte ein städtisches E-Werk die Arbeit aufgenommen, aber 1929 ging dieser Betrieb in einer Fusion mit der PreussenElektra auf. Der heutige Leeraner Energie­versorger – CB Energie – ist weder an der Börse gelistet, noch sind andere Unternehmen an ihr beteiligt.

CB Energie ist regional verbunden und gut vernetzt

Zunächst waren es die Leeraner selbst, die als erste zum neuen Energiever­sorger in ihrer Stadt wechselten. Schnell vertrauten aber auch weitere Menschen in der Region der heimischen CB Energie ihre Strom- und Gas­versorgung an. Bereits nach rund vier Jahren erreichte der Energie­absatz über 120 Millionen Kilowatt­stunden Erdgas- und Strom. Der Heimat­markt der CB Energie liegt auch heute noch entlang von Ems und Leda. Daneben gibt es auch bundesweit – von Flensburg bis München – Menschen die auf Erdgas und Strom von CB Energie setzen.

Neben dem partnerschaft­lichen Umgang mit Kunden, setzt die CB Energie seit Gründung auch auf starke Partnerschaften mit Stadtwerken und anderen regionalen Versorgern in ganz Deutschland. Als mittelständisches Familien­unternehmen setzen wir dabei stets auf lang­fristige Partner­schaften und leben so die verantwortungs­volle Unternehmens­führung der Gründer unserer C.B. Marke weiter.


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DAS BILDERBUCHTHEATER Figurentheater: Mascha und der Bär http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/10/das-bilderbuchtheater-figurentheater-mascha-und-der-baer/ Fri, 10 Nov 2017 12:30:01 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15113 FIGURENTHEATER – Mascha und der Bär
In einer liebevollen Inszenierung zeigt DAS BILDERBUCHTHEATER diese für
Kinder sehr lehrreiche Geschichte, die auf einem alten russischen Märchen
basiert.

Die kleine Mascha lebt mit ihrem Freund, dem Bär im Wald. An einem
wunderschönen Tag hat der Bär Geburtstag. Klar, dass Mascha ihm für diesen Tag
eine Geburtstagstorte backen möchte. Doch wie immer ist Mascha ziemlich
zerstreut und bringt in ihrer etwas chaotischen Arbeitsweise einiges
durcheinander. Zuerst vergisst sie mal die Eier, bevor ihr ein weiteres
Missgeschick passiert: Versehentlich nimmt sie noch das Ei einer Henne, aus dem
bald ein kleines Küken schlüpfen soll, wobei es der nervös wartende Hahn und
seine Henne kaum erwarten können, endlich Eltern zu werden.

Aber nicht nur die Hühner sind über Maschas Verhalten entsetzt, auch dem gierig
umherschleichenden Fuchs passt es gar nicht, dass Mascha alle Eier zum backen
verbraucht. Aber hinterlistig, wie er nun mal ist, hat er schon längst einen Plan.
In diesem ganzen Durcheinander verschlingt nun auch noch das gefräßige
Hausschwein die Geburtstagstorte für den Bär.
Wird es Mascha gelingen, noch schnell eine neue Torte zu backen und was hat
eigentlich der Fuchs vor ?
Das Stück ist geeignet für Kinder ab 3 Jahren und dauert ca. 50 Minuten.
Foto: Christian Sperlich (Veranstalter)

Gastspieldaten:
LEER
Jugendzentrum
Friesenstraße 18-20
Montag, 27. November 2017
16.00 Uhr

Karten nur an der Tageskasse (30 Min. vor Beginn)
Eintritt: € 8,- (ermäßigt € 7,-)
INFO-TEL.: 0178 – 54 51 976


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Niedersächsische Seehäfen fordern Infrastrukturausbau http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/09/niedersaechsische-seehaefen-fordern-infrastrukturausbau/ Thu, 09 Nov 2017 10:40:12 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15109 Gemeinsames Positionspapier mit Gewerkschaften an künftige Landesregierung vorgelegt

Emden/Oldenburg/Stade. Zum Beginn der Koalitionsverhandlungen von SPD und CDU in Niedersachsen bekräftigt die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen ihre Erwartung an die künftige Landesregierung, die Belange der Hafenwirtschaft angemessen zu berücksichtigen sowie notwendige Maßnahmen für den bedarfsgerechten Erhalt und Ausbau der Seehafeninfrastruktur und ihrer Verkehrsanbindung im neuen Regierungsprogramm festzuschreiben.

Dazu haben die Seehäfen ein gemeinsames Positionspapier mit DGB und ver.di vorgelegt. „Für den Erhalt der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Niedersächsischen Seehäfen

Foto: Ingo Tonsor @LeserECHO.de

ist eine dauerhafte Erhöhung der Landesmittel auf mindestens 40 Millionen Euro pro Jahr sowie die zusätzliche Bereitstellung von Landesmitteln für besondere Großprojekte, wie beispielsweise der Neubau von Pieranlagen oder die Instandhaltung von Schleusen, erforderlich“, sagt Karsten Dirks, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen. „Neben einem nachfrageorientierten und vorausschauenden Erhalt und Ausbau unserer Seehäfen muss auch ihre Verkehrsanbindung bedarfsgerecht ausgebaut werden“, so Dirks weiter. Dies beinhalte insbesondere die zügige Umsetzung der im neuen Bundesverkehrswegeplan genannten Projekte. Hierzu zählten neben dem Ausbau wichtiger Hafenhinterlandanbindungen auch die Fahrrinnenanpassungen von Ems, Weser und Elbe. Zu einer Ausweisung von Naturschutzgebieten in den Flussmündungen, die gleichfalls Hafenzufahrten und Umschlagsgebiet sind, dürfe es daher nicht wie aktuell diskutiert kommen.

Die seehafenpolitischen Kernforderungen zur Landtagswahl von der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen, dem DGB und ver.di können als PDF-Datei heruntergeladen werden: http://www.seehafen-niedersachsen.de/aktuelles-presse.php

Die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen ist der Zusammenschluss von neun niedersächsischen Seehäfen in Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven. Sie vertritt die politischen Interessen der niedersächsischen Seehafenwirtschaft gegenüber Land, Bund und EU.


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Klinikum Leer – Schnelle Hilfe bei Schlaganfall http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/09/klinikum-leer-schnelle-hilfe-bei-schlaganfall/ Thu, 09 Nov 2017 10:24:07 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15106 Jahrelange Forderung der Kreis-CDU wird endlich erfüllt

Das Klinikum Leer soll nach Plänen des niedersächsischen Gesundheitsministeriums eine neurologische Abteilung mit 40 Betten bekommen.

„Endlich!“, begrüßt Dieter Baumann, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Leer, die Ankündigung. Bereits seit Jahren habe er die Einrichtung einer sogenannten stroke unit auch in Leer gefordert, so Baumann, da bislang als nächste Anlaufstellen für Schlaganfallpatienten nur die Krankenhäuser in Emden und Westerstede in Frage gekommen seien.

„Die derzeit langen Wege sind ein unhaltbarer Zustand. Denn bei einem Schlaganfall zählt jede Minute, um eine möglichst vollständige Gesundung des Patienten zu ermöglichen,“ betont der CDU-Politiker.

Ärgerlich, wenn nicht gar fahrlässig sei, dass die Entscheidung über den schon lange vorliegenden Antrag des Klinikums auf Einrichtung einer Neurologie über Jahre verzögert worden sei, so Baumann abschließend.


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Erster Block der Spectrum of the Seas auf Kiel gelegt http://leeraner-bz.de/index.php/2017/11/08/erster-block-der-spectrum-of-the-seas-auf-kiel-gelegt/ Wed, 08 Nov 2017 12:25:12 +0000 http://leeraner-bz.de/?p=15102 Auf der NEPTUN WERFT wurde heute der erste Block für das Kreuzfahrtschiff Spectrum of the Seas in der Halle auf Kiel gelegt. Kevin Douglas und Sebastian Brunila, Projektmanager von Royal Caribbean International legten den Glückscent unter den Block, bevor der Block des neuen Schiffes abgesetzt wurde.

Dieser Block ist einer von den insgesamt 74 Blöcken des neuen Luxusliners und hat ein Gewicht von 938 Tonnen. Mit dieser Kiellegung beginnt offiziell der Bau der Spectrum of the Seas, die mit einer Vermessung von 168.800 BRZ zu den fünf größten Kreuzfahrtschiffen der Welt zählt.

Der erste Stahlbrennschnitt für die Spectrum of the Seas fand bereits im August 2017 im MEYER WERFT Laserzentrum statt. Das Maschinenraummodul des Schiffes, das im Frühjahr 2019 fertiggestellt wird, wird auf der NEPTUN WERFT gebaut. Die ähnlichen Schwesterschiffe Quantum of the Seas, Anthem of the Seas und Ovation of the Seas wurden 2014, 2015 und 2016 an die Reederei abgeliefert.

Die Schiffe der Quantum-Ultra-Klasse werden bei einer Größe von 168.800 BRZ etwa 4.200 Passagieren Platz bieten.

An der Kiellegung nahmen von der MEYER WERFT Thomas Weigend, Stephan Schmees (Geschäftsleitung) und Carsten Pengel (Projektmanagement), von der NEPTUN WERFT Raimon Strunck (Geschäftsführer) und Mathias Kopitzki (Projektleiter) sowie das Team von Royal Caribbean International und Thomas Murken von der Klassifikationsgesellschaft DNV GL teil. „Wir freuen uns sehr, diese innovativen Schiffe für Royal Caribbean zu bauen und unsere langjährige Geschäftsbeziehung weiterführen zu können”, sagte Stephan Schmees.

 vl.Thomas Murken (DNV GL), Thomas Weigend (Meyer Werft), Carsten Pengel (Meyer Werft), Mathias Kopitzki (Neptun Werft), Stephan Schmees (Meyer Werft), Raimon Strunck (Neptun Werft), Kevin Dopuglas (Royal Caribbean), Sebastian Brunila (Royal Caribbean)

 Fotografin: Margrit Wild


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