Die Champions-League der Ostfriesen „Ostfriesland Cup – Only the Best” startet am Freitag in Firrel

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Firrel/Loga. Ein Jahr lang haben die Organisatoren hart gearbeitet, gebastelt und geplant, um ein in dieser Form nie dagewesenes regionales Fußballturnier auf die Beine zu stellen, bei dem die besten Teams, die der ostfriesische Fußball derzeit zu bieten hat, um insgesamt 15.000,– Euro Preisgelder spielen. „Es ist schon ein Wahnsinn, an was man bei der Planung eines solchen Events alles denken muss“, sagt Initiator Manfred Bloem. „Es fing schon an mit der Namensgebung dieses Fußballspektakels. Wir wollten es ja ursprünglich „Ostfriesische Champions League“ nennen, weil unser Turnier nicht nur nach dem Champions League Modus gespielt wird, sondern das Neue daran eben ist, dass sich die teilnehmenden Mannschaften für dieses Turnier erst noch qualifizieren mussten“, so Bloem weiter.

„Auf dem Staffeltag der Bezirksliga zur Saison 17/18 stellten wir den Vereinen unsere Idee erstmals vor und erläutern diese. Viele waren sofort positiv angetan, andere zunächst zurückhaltender. Das den Vereinen damals ausgehändigte Konzept wurde im Laufe des Jahres immer wieder verfeinert und angepasst. Aber – und auch durch die  Berichterstattung in den Zeitungen – kam es immer Laufe der Saison bei den Bezirksligisten immer mehr an. Die Mannschaften erkannten, dass es neben der Meisterschaft nunmehr ein neues attraktives und sehr lohnendes Saisonziel in der Bezirksliga gibt, nämlich das Erreichen eines der ersten sechs Plätze, die bekanntlich zur Qualifikation dieses außerordentlich hoch dotierten Turniers berechtigen. Und so kam es dann auch tatsächlich am letzten Spieltag zu  einem echten Herzschlagfinale im Fernduell zwischen dem TuS Esens und dem VfL Germania Leer. Der VfL setzte sich am Ende durch den Siegtreffer in der 95. Spielminute im Spiel gegen Strudden durch. Vor wenigen Tagen aber sagte der VfL Germania Leer wegen akuter personeller Probleme die Teilnahme am Turnier ab, so dass der TuS Esens nunmehr doch noch am ersten „Ostfriesland Cup – Only the Best 2018“ Turnier teilnehmen kann.

„Im letzten Jahr war es ja ähnlich“, sagt Manfred Bloem. „Damals fiel die Mannschaft von Concordia Ihrhove kurz vor Beginn des „Apollo-Optik Supercups“ auseinander und man sagte uns kurzfristig ab. Magazine und Plakate waren genau wie in diesem Jahr schon gedruckt und konnten nicht mehr geändert werden. Fiberhaft suchten wir damals nach einem „Ersatz“, den wir letztendlich mit dem SV Holtland auch fanden. Das war in diesem Jahr anders, denn die Esenser standen als Tabellensiebter der Abschlusstabelle sofort bereit  und sie freuen sich, es doch noch geschafft zu haben“, so Bloem weiter.

„Und in diesem Jahr scheint ja auch das Wetter endlich einmal mitzuspielen. Temperaturen über 25 Grad sind für die ganze nächste Woche angekündigt und kein Regen ist in Sichtweite. Mussten wir im vorletzten Jahr vor dem Alertec-Targobank Cup noch bis unmittelbar vor Turnierbeginn nach sintflutartigen Regenfällen die Wassermengen vom Platz noch abpumpen, so müssen wir diese in diesem Jahr pausenlos beregnen. Aber auch das tun wir gerne, denn wir wollen allen Mannschaften und natürlich den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein echtes und in allen Belangen nie dagewesenes Fußballspektakel bieten“ äußert sich Manfred Bloem sehr zufrieden über die Aussichten.

„Wir haben unsere Arbeit gemacht, jetzt sollen die Mannschaften zeigen, was sie schon drauf haben. Ich jedenfalls bin mir sicher, dass diese Spiele nicht mit normalen Punktspielen zu vergleichen sind, denn hier geht es  vom ersten Spiel an um richtig viel Geld. So dürfen sich die Zuschauer auf packende Spiele einstellen. Das Turnier beginnt am Freitagabend mit den Vorrundenspielen der Gruppe A in Firrel und endet am darauffolgenden Freitag ab 17:30 Uhr  im Apollo-Stadion des SV Frisia Loga mit den beiden Finalspielen. Und diese werden ja bekanntlich von keinem geringeren als dem ehemaligen FIFA WM Schiedsrichter Bernd Heyenmann aus Magdeburg geleitet.


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