Stellungnahme Friesenbrücke – Ihrhover Lösung ist zukunftszugewandt

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Stellungnahme Friesenbrücke – Gitta Connemann MdB

„Wir haben einen großen Schritt gemacht. Denn jetzt wissen wir, wie es planerisch und technisch weitergeht. Der Entwurf der Bahn überzeugt. Die Ihrhover Lösung ist zukunftszugewandt. Die Baustellenlogistik wird viel einfacher und für die Anwohner besser verträglich. Das Fahrwasser muss nicht verändert werden. Das wäre zeitlich aufwändig und ökologisch schwierig geworden. Und die Chance zu einer Runderneuerung wird genutzt. So wird die gesamte Brücke in einem Rutsch gemacht. Es kommt zu keinen weiteren Sperrungen in der Zukunft. Und es bleibt bei dem Zeitplan 2024.

 Natürlich ist auch klar: es wird mehr gebaut. Und das kostet mehr. Die Bahn hat bislang noch keinen Finanzierungsantrag beim Eisenbahnbundesamt gestellt. Endgültige Klarheit über die genaue Höhe der Kosten haben wir erst, wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt. Denn nur dann wissen wir, was z.B. an ökologischen Ausgleichsmaßnahmen etc. geleistet werden muss. Aber deshalb stehe ich im ständigen Austausch mit dem zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann MdB und unseren Haushältern. Wir stehen zu der Region. Am Bund wird das Projekt nicht scheitern.

 Der Ersatzneubau war ohnehin finanziert. Von den bis dato angesetzten 48 Millionen Euro stammen 28 Millionen Euro aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und Bahn. Der Bund schultert weitere 15 Millionen, die jetzt bereits für den Haushalt angemeldet sind. Das Land Niedersachsen trägt weitere 5 Millionen Euro bei.

 So war es bisher. Jetzt kommen Mehrkosten von mindestens 18 Millionen Euro dazu. Das wird der Bund maßgeblich über die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung bereitstellen. Den gegebenenfalls noch vorhandenen Rest teilen sich Bund und Land.“


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