Noch eine Winterfahrt bei „Jan Harpstedt“

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Foto / Pressemitteilung: (© DHEF/Joachim Kothe)

Am Sonntag, 18. Februar kann man zum vorerst letzten Mal die winterliche Wildeshauser Geest durch die Fenster des geheizten Museumszugs „Jan Harpstedt“ betrachten. „Leider wird es wohl auch diesmal ein schneefreies Vergnügen werden,“ bedauert Pressesprecher Joachim Kothe.

Passend zur immer noch laufenden Kohlsaison gibt es zusätzlich im Gasthaus Rogge in Dünsen auch die Möglichkeit, ab 11:30 an einem „Familien-Kohlessen“ teilzunehmen. Der Zug von Delmenhorst erreicht Dünsen um 11:46 und fährt von dort um 14:06 wieder zurück. Alle Informationen zum Kohlessen gibt’s auf www.echtrogge.de oder unter Tel. 04244 81 000

Am kommenden Sonntag kommt der Dieselzug mit dem historischen Triebwagen T121 aus dem Jahre 1940 zum Zuge. Der erste Zug startet von Harpstedt um 9:40 Uhr in Richtung Delmenhorst. Ein weiterer Zug folgt um 14:00 Uhr. Unterwegs-Stationen sind Dünsen, Groß Ippener, Kirchseelte, Heiligenrode, Groß Mackenstedt, Stelle, Annenheide und Hasporter Damm. Von Delmenhorst zurück geht es um 11:00 und 15:15 Uhr, man ist also in jedem Fall noch bei Tageslicht wieder zu Hause.

Auch im Winter kann eine kombinierte Rad-/Zugreise durchaus reizvoll sein. Fahrräder werden daher in allen Zügen mitgenommen und die Historische Kleinbahn „Jan Harpstedt“ ist darauf bestens vorbereitet: „Ein Pack- und ein Güterwagen fahren in jedem Zug mit um die Fahrräder abseits der Personenabteile zu befördern. Unser erfahrenes Personal sorgt für sachgemäßen Transport und zügiges Ein- und Ausladen an den gewünschten Stationen“, erläutert Kothe.
Fern der viel befahrenen Verkehrswege lassen sich so die Umgebung der idyllischen Haltepunkte wie z.B. Kirchseelte, Heiligenrode oder Harpstedt erkunden oder aber auch Ausflugsziele abseits der Strecke erreichen wie das interessante Nordwolle Museum in Delmenhorst oder das lebendige Städtchen Wildeshausen.
Aber natürlich kann man auch die gesamten 22 Streckenkilometer mit dem Fahrrad zurücklegen um anschließend die Rückfahrt entspannt im gemütlich dahin zuckelnden Museumszug zu genießen.

Neben den Fahrrädern befördert der Zug auch noch die Briefpost der Passagiere. „In den kombinierten Pack-/Postwagen von 1903(!) eingeworfene Postkarten und Briefe bekommen am Abend einen Sonder-Bahnpoststempel, bevor sie an die Deutsche Post übergeben werden“, berichtet Kothe.

Die nächsten Gelegenheiten, mit der Historschen Kleinbahn „Jan Harpstedt“ unterwegs zu sein, bieten sich erst wieder im Mai, da aber gleich an drei Tagen, nämlich am 1. 10. und 20. des Wonnemonats.

Den genauen Fahrplan der Bahn, eine Möglichkeit zur Online-Buchung und weitere Informationen zur Bahn gibt es im Internet unter www.jan-harpstedt.de oder unter der Telefonnummer 04244 2380. Hier sollten sich auch größere Reisegruppen anmelden.

Die Museumsbahn wird seit 1976 vom Verein Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunde e.V. betrieben, der damit an die Tradition der sonntäglichen Ausflugsfahrten auf der Kleinbahn Delmenhorst-Harpstedt anknüpfen will. Von den Vereinsmitgliedern werden sämtliche Arbeiten ehrenamtlich ohne Bezahlung erledigt.
Interessierte können sich jeden Samstag ab 9.30 Uhr in der Fahrzeughalle beim Bahnhof Harpstedt über die Arbeit der Aktiven informieren.


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