Warnung vor Fakeshops im Internet

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Gerade in der Vorweihnachtszeit nutzen immer mehr Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeiten des Geschenkekaufs im Internet. Die Auswahl ist groß und viele Shops bieten vermeintliche Schnäppchen an. Doch hinter niedrigen Preisen stecken oftmals betrügerische Angebote oder gar gefälschte Online-Shops. Minderwertige Ware oder im schlimmsten Fall der komplette Verlust des transferierten Geldes führen zu vermeidbarem Stress in der Weihnachtszeit. Die sogenannten Fakeshops, also gefälsche Internet-Verkaufsplattformen, werben mit vielen Produkten zu sehr günstigen Preisen. Auf den ersten Blick wirken diese Seiten seriös. Eine Bezahlung ist nur per Vorkasse möglich. Sichere Zahlungsvarianten sind nicht verfügbar. Die Beauftrage für Kriminalprävention, POK’in Svenia Temmen, rät hierzu: “Prüfen Sie die angebotenen Artikel genau. Vergleichen Sie diesen Preis mit den Preisen anderer Anbieter und werden Sie misstrauisch, wenn diese Preise extrem niedrig und unrealistisch sind. Recherchieren Sie im Vorfeld den Namen der Website und informieren Sie sich beispielsweise in Diskussionsforen über negative Erfahrungen. Schauen Sie genau hin: ist auf der Website ein Impressum hinterlegt oder gibt es lediglich ein Postfach oder eine E-Mailadresse, die angegeben wurde, dann seien Sie misstrauisch. Seriöse Online-Shops bieten Bezahlmethoden an, die ihr Geld schützen. Wählen Sie daher eine sichere Zahlungsart, beispielweise per Rechnung, Lastschriftverfahren oder Kreditkarte. Auch Online-Bezahldienste wie zum Beispiel PayPal helfen dabei, den Käufer vor einem Betrug zu schützen. Bezahlen Sie nicht per Vorkasse, da die Überweisung im Betrugsfall nicht wieder durch die Bank rückgängig gemacht werden kann.

Grundsätzlichen gilt immer: Haben Sie Zweifel an der Echtheit und ein ungutes Bauchgefühl, dann verzichten Sie auf das vermeintliche Schnäppchen!”


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