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Tötungsdelikt zum Nachteil Leeraner Galeristin – Anklage erhoben

poli23

Die Staatsanwaltschaft Aurich hat die Ermittlungen gegen einen 55-jährigen abgeschlossen und gegen ihn Anklage wegen Totschlags vor dem Landgericht Aurich – Schwurgerichtskammer – erhoben.

Ihm wird zur Last gelegt, in der Nacht vom 21.10.2016 auf den 22.10.2016 seine Vermieterin in ihrem Galerie-Café in Bingum getötet zu haben. Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung soll er ihr mit einem Messer die Halsschlagader durchtrennt und mit einem Hocker auf sie eingeschlagen haben. Die Geschädigte verstarb aufgrund massiven Blutverlustes.

Ihren Leichnam verbrachte der Angeschuldigte in den Folgetagen in ein Waldstück in Seevetal. Dort wurde die Getötete, welche mit Grünabfällen bedeckt war, am 05.03.2016 durch einen Spaziergänger aufgefunden.

Der Angeschuldigte hat im Rahmen des Ermittlungsverfahrens in Abrede gestellt, die Frau getötet zu haben. Eingeräumt hat er indes, den Leichnam in dem PKW Jaguar der Verstorbenen von Bingum nach Seevetal verbracht und dort abgelegt zu haben.

Der Angeschuldigte befindet sich seit dem 12.11.2016 aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Leer vom selben Tage in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.

Totschlag (§ 212 des Strafgesetzbuches) wird mit einer Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren bestraft, in besonders schweren Fällen ist die Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe möglich. In minder schweren Fällen beträgt der Strafrahmen Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

Das Landgericht Aurich hat zunächst über die Zulassung der Anklage zur Hauptverhandlung und die Fortdauer der Haft zu entscheiden.

KLBZ

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