Hallenbad Leer – das dicke Ende der Abbrucharbeiten

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Die Abbrucharbeiten am Hallenbad verzögern sich um mindestens 3 Wochen. Der Grund: Die Sohle unter dem alten Innenbecken ist fast doppelt so dick wie in den Plänen angegeben.

Wir sind alle überrascht und unglücklich“, so Bürgermeisterin Beatrix Kuhl, denn eigentlich sollten die Arbeiten mittlerweile abgeschlossen sein. Nur der Abtransport des Schutts und die Aufräumarbeiten sollten in den kommenden zwei bis drei Wochen noch anstehen.

Die Bodenplatte sollte laut Plan eine Stärke von 50 cm aufweisen, nur in Teilbereichen etwas dicker. Jetzt sieht es so aus, als ob sie durchgängig bis zu einem Meter stark ist,“ stellt Jens Lüning 17580081_10155139045034860_318153167_nvom Gebäudemanagement der Stadt Leer fest. Dies ist insofern problematisch, als dass die Meißel an den Baggern nur etwa einen halben Meter lang sind und den Beton somit nicht in einem Arbeitsgang durchstoßen können. Nun muss in aufwendigerer Weise der Beton schichtweise abgemeißelt werden. „Das wird Zeit und auch leider etwas mehr Geld kosten“, so die Bürgermeisterin. Allerdings wurde durch die beauftragte Firma eine größere und sehr gut schallgedämmte Brechanlage aufgestellt, so dass die zusätzlich anfallenden Mengen an Schutt zügig und verhältnismäßig leise zerkleinert und abgefahren werden können. Das spart dann wieder etwas Zeit, ist man sich bei der Stadt sicher.

Da wir noch einige Reserven im Kostenbudget haben, wird der nun entstehende Mehraufwand finanziell aufgefangen werden können“, stellt die Bürgermeisterin erleichtert fest. Die Aufträge zu den Rohbauarbeiten wurden bereits vergeben und die Firma steht bereit. Sobald ausreichend Platz auf der Baustelle ist, wird man mit dem Einrichten der Baustelle zum Neubau beginnen. Nun kommt alles darauf an, dass im Zuge des Neubaus alles weiterhin perfekt ineinander greift und der Rohbau wie geplant bis zum kommenden Winter soweit fertiggestellt sein wird, dass temperaturunabhängig innen weiter gearbeitet werden kann.

Wir bedauern natürlich auch, dass die Lärmbelästigungen in der Nachbarschaft nun doch noch etwas andauern, „ so Bürgermeisterin Kuhl weiter, „aber wir freuen uns auch, dass bisher mit so großem Verständnis darauf reagiert wurde. Das ist an dieser Stelle auch ein großes Dankeschön wert!“

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