Bund investiert knapp 15 Millionen Euro in den Glasfaserausbau im Landkreis

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Freuen sich über den höchsten Förderbescheid in der Geschichte des Landkreises Leer: (v.l.) Harald Krebs vom Amt für Wirtschaftsförderung (LK Leer), die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, Staatssekretär Enak Ferlemann, Landrat Matthias Groote und Markus Paschke.

 

Landkreis Leer erhält höchsten Förderbescheid seiner Geschichte

Connemann hatte sich früh für die Realisierung des flächendeckenden Breitbandausbaus im Landkreis Leer eingesetzt. So hatte Connemann wiederholt nach der Antragstellung das Gespräch mit Minister Alexander Dobrindt (CSU) und Staatssekretär Enak Ferlemann gesucht. Ihr wurde zugesagt, dass das Förderpotential des Landkreises Leer umfassend zum Tragen kommen würde. “Das MBist auch das Verdienst der Landkreismitarbeiter, die unter Hochdruck die Anträge auf den Weg gebracht haben”, unterstreicht Connemann. Insgesamt stellt der Bund über vier Milliarden Euro für den Breitbandausbau bereit. Damit fördert dieser den Netzausbau in Regionen, die bisher unterversorgt sind und wo in den kommenden drei Jahren kein privatwirtschaftlicher Ausbau zu erwarten ist. Ziel ist die flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit pro Sekunde. Zudem soll die fünfte Generation der Mobilfunkversorgung zeitnah eingeführt werden. Mit dieser lassen sich künftig große Datenmengen zuverlässig mit bis zu 20 Gbit pro Sekunde übertragen. Bis spätestens 2025 sollen alle Hauptverkehrswege und mindestens die 20 größten Städte in Deutschland mit dieser Technik ausgestattet sein. Connemann begrüßt diesen Ansatz, um beispielsweise die Funkverbindung in Zügen und auf Autobahnen zu verbessern. “Aber es ist auch zwingend notwendig, das Mobilfunknetz in den ländlichen Räumen deutlich verbessern”, so Connemann. Hier gebe es immer wieder Schwierigkeiten mit der Netzqualität.

 

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