Sonntagsöffnungen: “Bittere Pille” für Leer IHK sorgt sich um Arbeitsplätze

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Die IHK für Ostfriesland und Papenburg (IHK) bezeichnet es als eine “bittere Pille” für den Einzelhandel in Leer, dass drei von vier geplanten verkaufsoffenen Sonntagen für dieses Jahr vom 17035443_1287907154622991_13778727_nVerwaltungsgericht Oldenburg für nicht zulässig erklärt wurden. Die angegebenen Anlässe sind nach Auffassung des Gerichtes nur “Alibiveranstaltungen”, um die Sonntagsöffnungen zu rechtfertigen. Die IHK lehnt einen Anlassbezug ab, weil die Überprüfung der Anlässe nur mit großem Aufwand und mit viel Bürokratie bei den Behörden möglich sei. Die Vollversammlung der IHK für Ostfriesland und Papenburg hatte sich bereits im letzten Herbst dafür ausgesprochen, dass verkaufsoffene Sonntage auch künftig unabhängig von Veranstaltungen, Märkten und Messen möglich sein sollten. Wenn der “Gallimarkt” in Leer mit seiner langen Tradition bereits als geeigneter Anlass für einen offenen Sonntag in Zweifel gezogen werde, dann bestehe die Gefahr, dass künftig gar keine verkaufsoffenen Sonntage mehr möglich seien. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Internethandels sorgt sich die IHK darum, dass künftig noch mehr Umsätze aus dem stationären Handel zum Online-Handel abwandern und damit Arbeitsplätze vor Ort gefährdet werden könnten.

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