Freitag , März 31 2017
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Neuer Lehrling des Monats ist der angehende Tischler Francesco Vicenzi aus Moorweg.

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Jens Ammermann und Tischlermeister Daniel Haßheider freuen sich über die Auszeichnung von Francesco Vicenzi (v.l.). Präsident Albert Lienemann (r.) überreichte eine Urkunde. Foto: HWK/W.Feldmann

Holzliebe auf Italienisch

Neuer Lehrling des Monats ist der angehende Tischler Francesco Vicenzi aus Moorweg.

 

Ostfriesland. Die Tischlerei Dock Zwo in Emden ist mehr oder weniger über Francesco Vicenzi gestolpert. Denn eigentlich wollten die Inhaber nur einen Lehrling ausbilden. Beim Eigentlich ist es dann auch geblieben, denn mittlerweile haben der Tischlermeister Daniel Haßheider und Kaufmann Jens Ammermann, die sich 2014 selbstständig gemacht haben, auch den gebürtigen Italiener aus Moorweg eingestellt. „Er war so gut, da blieb uns nichts anderes übrig“, erzählt Haßheider über die Initiativbewerbung des jüngsten Team-Mitglieds.

Albert Lienemann, Präsident der Handwerkskammer für Ostfriesland, hat den angehenden Tischler an seinem Arbeitsplatz besucht und ihn für seine guten Leistungen und sein Engagement im Handwerk ausgezeichnet. Ein Jahr lang postete der 31-Jährige als Azubi-Reporter auf der Facebook-Seite „Handwerk. Deine Chance.“ über seinen Berufsalltag, kleine Anekdoten zu Prüfungen, Medienbesuchen im Betrieb und der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Aus ganz Niedersachsen waren sieben Azubis der niedersächsischen Kammerbezirke am Start, um für ihre Berufe zu werben. Haßheider und Ammermann haben das Projekt unterstützt. „Wir sind in den sozialen Medien selbst sehr aktiv“, berichtet der Meister von der Kundengewinnung im World Wide Web. Er habe seine Facharbeit an der Technikerschule über Facebook, Twitter, Instagram und Co. geschrieben.

Das junge sechsköpfige Team, welches sich auf die Massivholzverarbeitung im Möbelbau und Ladendesign spezialisiert hat, ist rasant gewachsen. Nach drei Jahren am Markt ist die Auftragslage nach Angaben der Inhaber sehr gut. Auch über Facebook und Instagram wären Aufträge eingegangen. So hätten sie bspw. einige Accessoire-Stücke nach München oder Wien verkauft. Ihr Internetauftritt ist ebenso individuell wie das Geschäftsmodell. „Wir bereiten Einzelstücke kreativ auf“, sagt Haßheider bei einem Rundgang. So wird derzeit in der Werkstatt ein altes Scheunentor zu einem Esstisch umfunktioniert. „Solche Kundenwünsche setzt nicht jeder um. Da steckt eine Menge Designarbeit drin“, betont der Meister, der auf eine qualitativ hochwertige Arbeit Wert legt. Dinge ausprobieren sei in seinem Team ausdrücklich erlaubt. „Man muss seiner Kreativität auch freien Lauf lassen können“, lautet das Credo.

Francesco Vicenzis Lieblingsprojekt war der Umbau einer Segeljolle zu einem Sofa. Das Tischlerhandwerk hat in seiner Familie Tradition. Sein Vater, Onkel und Großvater hätten selbst eine Tischlerei betrieben und brachten ihm das Handwerk bei. Eine duale Ausbildung in Italien oder Chile, wohin er in jungen Jahren mit seiner Verwandtschaft auswanderte, hätte es nicht gegeben. In Südamerika führte er eine kleine Tischlerei, bis er sich entschied, ein Studium als Aquakultur-Ingenieur aufzusatteln. Nach einem Schicksalsschlag kehrte er zu seinen beruflichen Wurzeln zurück. Seine Kollegen wären bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen. Ein Flug, den er zufällig verpasste. In Deutschland wagte er 2015 mit seiner deutschen Frau einen Neuanfang. „Wir wollten unsere Kinder in Europa erziehen“, erzählt er. Nach Norddeutschland hätte es ihn verschlagen, weil seine Frau eine Lehramtsstelle in Ostfriesland erhielt.

Einer Übernahme steht für Vincenzi nichts im Weg, wenn er im Sommer die Abschlussprüfungen besteht. Danach liebäugelt er mit einer Meisterausbildung. Und vielleicht wird man ihm ganz bald dazu auch auf Facebook oder Instagram gratulieren können. Dock Zwo ist unter der Internetseite www.dock-zwo.de zu finden.

Die Handwerkskammer sucht noch bis zum Monatsende nach einem neuen Azubi-Reporter. Interessierte können sich an Wiebke Feldmann unter der Telefonnummer 04941 1797-20 wenden.

 

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